Mein persönliches Zeugnis

Alles begann damit das ich ein sehr sündiges Leben führte. Und wenn Gott mich nicht errettet hätte, wer weiß was mit mir passiert wäre. Ich würde warscheinlich noch immer in Sünde, Furcht und Hoffnungslosigkeit leben. Ich fühlte mich damals sehr alleine, zu nichts berufen und ich musste ständig ums überleben kämpfen. Ich hatte niemanden dem ich wirklich vertrauen konnte, nur leider wusste ich das damals nicht und somit vertraute ich immer den falschen Personen.

Ich wusste nichts über Gott, Jesus, die Bibel, Glauben und das Königreich Gottes. Und ich sagte ständig - Ich glaube nur das was ich sehen und anfassen kann. Ich glaubte nicht an Gott, er war mir fremd. Ich konnte nicht verstehen wie er, wenn es Ihn wirklich geben würde, zulassen kann, dass soviel Elend und Ungerechtigkeit auf der Erde passiert.

In der Schule lernte ich zwar im Religionsunterricht über die Bibel und getauft wurde ich als Kind auch, im Alter von 5 Jahren, aber ich wurde alles andere als christlich erzogen. Also lebte ich bis zu meinem 26. Lebensjahr in Sünde und machte was ICH wollte.

Ende 2004 fing Gott an, an mir zu arbeiten. Als ich mich in der schlimmsten Phase meines Lebens befand und dachte ich könnte mir meinen Traum "Au-Pair in der USA zu werden" nie verwirklichen, gab mir Gott die Kraft und öffnete mir Türen an die ich nicht mehr glaubte. Er ermöglichte mir als Au-Pair in die USA zu gehen. Im Januar 2005 war es dann soweit, ich flog in die USA.

Auch wenn das was dort passierte nicht wirklich 100%ig das war was ich mir vorstellte, festigte sich doch mein Charakter sehr.

Durch Musik wurde ich zum Glauben angeregt. Jedoch war für mich noch alles sehr fragwürdig. Nach für mich 4 teilweise enttäuschenden Monaten kam ich zurück nach Deutschland und ging normal arbeiten. Jedoch wollte ich den Au-Pair Traum nicht einfach so ohne weiteres aufgeben. Einen starken Willen hatte ich immer schon, so auch in diesem Fall.

Nun machte ich mich auf die Suche nach einer Gastfamilie in der USA ohne Au-Pair Agentur.  

Nach längerer Suche fand ich meinen zukünftigen Ehemann (online auf einer Nanny Such Seite), er war ein gläubiger Christ. Er war auf der Suche nach einer Nanny für seinen damals 2 1/2 jährigen Sohn. Nach kurzer Zeit stimmten wir überein und um eine lange Geschichte abzuürzen, ich flog zurück in die Staaten in März 2006 (Portland OR).

Aus der Nanny wurde die Freundin, aus der Freundin wurde die Verlobte und aus der Verlobten wurde im Sept. 2006 die Ehefrau. Er brachte mich zum Glauben, er lehrte mich vieles über Gott, Jesus und die Bibel, über christliche Lebensweisen und sündfreies Leben. Dafür werde ich ihm auf ewig dankbar sein, auch wenn es mit unserer Ehe nicht geklappt hat.

 

Ich wurde in 2006 im "Life Christian Center" in Portland erettet und nahm Jesus als meinen Herrn und Erlöser an. Im Dez. 2006 verlies ich meinen Ehemann, nach einer sehr stressigen und verletzenden Zeit. Ich muss gestehen das ich daran auch nicht ganz unschuldig war. Aber hauptsächlich waren wir nicht füreinander bestimmt, wir waren zu verschieden. Er war nur ein Abschnitt in meinem Leben und auch um zu Gott zu finden und zu sehen wie gut Gott ist und was er alles tun kann, wenn man Ihm nur vertraut.

 

Ich kam zurück nach D-land am 14. Dez. 06 und betete zu Gott das er mir doch auch solch eine Kirche, ähnlich wie die in der ich in der USA war, geben möge. Denn ich mag unsere deutschen, kalten und ruhigen Stein Kirchen nicht wo man nicht rufen und Gott lautstark anbeten kann.

Einen Tag nachdem ich  in D-land ankam, wollte ich mit der Straßenbahn in die Stadt zum einkaufen fahren. Dann fuhr ich an einem Gebäude vorbei, das vorher mal eine VW Werkstatt war, aber jetzt stand draußen "Jesus World Outreach Center" dran. Ich wunderte mich was das wohl sei.

Auf dem Rückweg beschloss ich reinzugehen um nach zu einfach nach zufragen. Eine afrikanische Dame begrüßte mich herzlichst, umarmte mich und erklärte mir, das dies eine amerikanische Kirche ist, für alle Nationalitäten. Sie fragte mich ob ich nicht Lust hätte am 17. Dez. 06 zu der Weihnachtsfeier zu kommen und es mir anzuschauen. Das tat ich auch und war überwältigt und glücklich, so das ich meine Tränen nicht mehr zurück halten konnte. Ich dankte Gott, ich habe meine Gemeinde gefunden.

Am 31. Dez. 06 wurde ich getauft und 3 Tage später in der Bibel Stunde begann ich in Zungen zu sprechen, ich wurde mit dem Heiligen Geist gefüllt.

Seither gehe ich regelmässig in diese Kirche, nach Möglichkeit jeden Mittwoch (Bibel Stunde) und jeden Sonntag (Sonntags Service).

 

Lange war ich dort auch in Computergrafik als freiwillige Mitarbeiterin tätig.

Gott ist zum Mittelpunkt meines Lebens geworden.

 

Ich vertraue und liebe den Herrn mit jeder Zelle meines Körpers und Verstandes.

 

Gott hat mich aus vielen schwierigen , gefährlichen und beirrenden Situationen befreit, er leitet mich auf meinen Wegen und öffnet mir Türen, die ich aus eigener Kraft nicht zu öffnen vermag. Durch Christus kann ich alles erreichen.

 

Ich weiß das er mich liebt, sich um mich kümmert und sich um mich sorgt. Er gibt mir Leben, Freude und den richtigen Weg zum Erfolg. Er schickt mir die richtigen Leute, zur richtigen Zeit in mein Leben. Alles passiert aus einem bestimmten Grund und es gibt nichts das Gott nicht tun kann.

 

Ich liebe es ihn anzubeten, für Ihn zu singen und und Ihn zu preisen, denn er ist es würdig erhoben zu werden. Denn er kannte mich schon bevor ich überhaupt geboren wurde. Mein Leben ruht in Seinen Händen und ich muss es gut behandeln, denn auch das macht Gott glücklich.

 

Ich will ein erfülltes und gehorsames Leben führen für, in und mit Gott.